Dänemark statt Dönerstag

In dieser Woche jährt sich einmal mehr der allseits bekannte Dönerstag. Zu den Events, die zu diesem Anlass in ganz Deutschland und darüber hinaus abgehalten werden, gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Am Dönerstagsevent in Braunschweig, welches dort schon seit etlichen Jahren traditionell veranstaltet wird, habe ich immer gerne teilgenommen. Ich empfand das immer als ein nettes Treffen vor den freien Ostertagen und die Qualität des Grillfleisches vom Drehspieß war immer sehr gut. In diesem Jahr hatte ich eigentlich vor, das Event im Landkreis Peine zu besuchen. Doch nun haben wir uns doch recht kurzfristig dazu entschlossen, die Karwoche an der dänischen Nordseeküste zu verbringen.

Keine Frage, die Nordsee mit ihrer frischen und gesunden Luft, den Dünen sowie den Wald- und Heideflächen ist immer eine Reise wert. Doch neben den landschaftlichen Highlights gibt es hier einige Locations, die speziell für geschichtsaffine Geocacher sehr interessant sind. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von den deutschen Besatzern im Rahmen der Errichtung des Atlantikwalls, in den Anrainerstaaten von Atlantik, Ärmelkanal und der Nordsee, mehr als 8000 Bunker gebaut. Viele dieser Bauwerke sind heute noch erhalten und beherbergen (selbstverständlich) teilweise Geocaches.

Einige der Schutzbauten aus den 1940er Jahren sind am Strand von weit hin sichtbar, andere sind derart in den Dünen versteckt, dass man sie erst erkennt wenn man direkt davor steht. Kommandobunker, Flakbatterien, Radarstationen und weitere Befestigungsanlagen können interessierte Besucher an der Küste von Westjütland bestaunen.

Einige Fotos, die in den letzten Tagen während unserer Erkundung der Gegend um die Ortschaft Hvide Sande entstanden sind, möchte ich Euch nicht vorenthalten. Bei diesen Eindrücken vermisse ich den Dönerstag in diesem Jahr verständlicherweise nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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