Schlagwort: T5

Die Crux bei Opencaching

Die Plattform Opencaching habe ich hier im Blog schon in einigen Artikeln thematisiert. In den letzten Wochen habe ich mich ein wenig näher mit OC beschäftigt. Die Vorzüge dieser Plattform Liste ich gerne noch einmal auf:

  • nicht kommerziell, alle Funktionsumfänge sind komplett kostenlos verfügbar
  • sehr kurzer Draht zu den Verantwortlichen und zu den Entwicklern
  • keine Abstandsregel
  • Virtuelle und WebCam Caches können nach wie vor von allen Mitspielern gelegt werden
  • Safari- und Bewegliche Caches ergänzen als attraktive Cachetypen das Angebot
  • kein aufgeblähter Statistikquatsch

Die Aufzählung ist bestimmt nicht vollständig, es gibt sicher Continue reading „Die Crux bei Opencaching“

Von Traditionen und Logfaulheit

Solange ich geocache stand an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr immer ein größeres T5-Projekt auf dem Plan. Nach guter Tradition sollte das auch in diesem Jahr wieder der Fall sein. Mein Kumpel und Gefährte Panthera_leo war ebenfalls wieder bereit für ein wenig körperlichen Einsatz an frischer Winterluft. Doch anders als in den vergangenen Jahren, als schon Wochen vor dem Termin klar war, in welches Abenteuer wir uns stürzen wollten, drängte sich diesmal keine Aktivität auf. Auf der Suche nach ein paar losen Ideen, kam uns auch der verrückte Cache, den wir im letzten Jahr ausgewählt hatten wieder in den Sinn. Bei der Gelegenheit erwähnte Panthera_leo, dass er den Cache bis heute noch nicht online geloggt hat.  Continue reading „Von Traditionen und Logfaulheit“

Geisterjagd!

Bei der gewählten Überschrift und dem Erscheinungsdatum denkt man dieser Tage wahrscheinlich als Erstes an Halloween. Dieser Artikel steht jedoch mit dem irisch-amerikanischen Volksbrauch in keinerlei Verbindung. Er hat auch nichts mit den neuen Virtuals zu tun, auch wenn diese wegen des Rewards Ende August viele Beiträge in diversen Blogs und Podcasts nach sich zogen. In diesem Artikel geht es um andere Geister, nämlich um archivierte Geocaches.

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Meine ersten Erfahrungen mit OC

Meinen ersten Cache bei Opencaching fand ich eher durch Zufall. Durch einige Logs bei einem unserer Multis (bei Groundspeak gelistet) erfuhr ich, dass bei einer Zwischenstation nicht nur der von uns platzierte Hinweis zu finden ist, sondern auch eine Dose von der OC-Plattform. Bei einer Wartungsrunde ergriff ich dann die Gelegenheit, neben der Kontrolle unseres Hinweises auch nach der OC-Dose Ausschau zu halten. Ich musste nicht lange suchen, um den Behälter in Small-Größe zu finden. Die Location ist auf jeden Fall sehens- und zeigenswert, also ein guter Platz für einen Geocache.

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Testbericht: Das GriGri Plus im SKT-Einsatz

Vor einigen Wochen hörte ich im Podcast der Cachefrequenz von der Einführung des neuen GriGri Plus von Petzl. Da ich seit Jahren überzeugter Nutzer des Vorgängermodells (GriGri 2) bin, war mein Interesse bezüglich des neuen Sicherungsgerätes sofort geweckt.

Hintergrund und technische Daten

Anwendungsbereich
Vergleich: GriGri 2 (links), GriGri Plus (rechts)

Das GriGri wurde seinerzeit als Halbautomat für den Einsatz im Sportklettern entwickelt. Im Jahr 2011 kam mit dem GriGri 2 eine überarbeitete Version auf den Markt. Das GriGri 2 hat für mich, verglichen mit anderen Sicherungsgeräten, einige auf der Hand liegende Vorteile. Es ist recht leicht, sehr kompakt, sowie einfach und gut in der Handhabung. Das GriGri 2 hat jedoch einen entscheidenden Nachteil, Continue reading „Testbericht: Das GriGri Plus im SKT-Einsatz“

Traversieren im Baum

Bild 1

Bei den meisten mit T5 gelisteten Dosen in Deutschland handelt es sich wahrscheinlich um Baumklettercaches. Wer sich damit befasst und aktiv auseinandersetzt, wird zwangsläufig irgendwann vor der Aufgabe stehen, dass ein Behälter nicht nah am Stamm, sondern einige Meter außerhalb im Kronenbreich des Baumes angebracht ist. Für solch eine Kletteraufgabe ist der Schwierigkeitsgrad etwas höher und es ist ein wenig mehr erforderlich als das obligatorische hoch-loggen-runter. Continue reading „Traversieren im Baum“

Warum denn D5?

Anscheinend liegen sie voll im Trend, die sogenannten Biltema-Caches. Mir zumindest kommt es so vor, als wäre in letzter Zeit ein regelrechter Hype um diese aus Schweden stammende Spielart des Geocachings ausgebrochen. Auch im Podcast der Cachefrequenz  wurde im Rahmen eines T5-Themas über Biltema-Caches gesprochen. In einem Kommentar zur entsprechenden Folge merkte ein Hörer an, dass diese „Pflück-Caches“ nicht mit T5, sondern mit bis zu D5 zu bewerten seien. Er argumentierte, dass ein Cache mit T5 zu bewerten sei, wenn man Zusatzausrüstung benötigt, um seinen Körper an die Dose zu bewegen (Kletterausrüstung, Boot, etc.), sonstiger Einsatz von Werkzeug (Biltema-Angel, Lockpicking-Set, etc.) würde in die D-Kategorie gehören. Diese Differenzierung leuchtet mir ein und ich kann diese prizipiell teilen.

ist das auch D5?

Ich verstehe allerdings nicht ganz, warum die Biltema-Dosen sehr oft mit einem fünfer D-Rating bewertet werden. Wir alle haben schon Caches gemacht, bei denen magnetisierte oder mit Stahlplättchen versehene Behälter mit einem Teleskopmagneten oder einer Magnetangel aus irgendwelchen Rohren, Nischen oder dergleichen gezogen werden mussten. Ohne die entsprechenden Listings wieder rauszukramen, behaupte ich, dass kein einziger dieser Caches mit D5 bewertet wurde. Es sei denn, es musste im Vorfeld ein knackiges Rätsel gelöst werden, welches die fünf D-Sterne rechtfertigt. Eine Magnetangel ist aber auch ein Werkzeug und wo ist der Unterschied, ob ich eine Dose von unten nach oben oder von oben nach unten angele? OK, im ersten Fall hilft mir beim Zurücklegen „der Newton„, aber rechtfertigt diese Tatsache D5-Wertungen beim „von oben nach unten Angeln“? Werkzeug ist Werkzeug und Angel ist Angel, oder?

Im Gegensatz zur D/T-Einstufung der Biltema-Caches wundere ich mich um deren Hype ganz und gar nicht. Für die Statistikcacher sind die Angel-Caches ein gefundenes Fressen, da diese doch die Möglichkeit bieten, sich die Matrix im hohen Schwierigkeitsbereich aufzupolieren, ohne dass man sich mit schweren Rätseln auseinandersetzen muss. Das verpönte Abzocken von Koordinaten entfällt damit auch, und Passagen wie „…mit sehr viel Hilfe befreundeter Cacher…“ wird man in den Logs nicht mehr lesen.

Machen wir uns nichts vor, aus reiner Freude geht niemand mit Stippruten im Wald spazieren. Hier lockt der schnell verdiente Sternensegen und sonst nichts. Sollte sich unter den Biltema-Enthusiasten allerdings doch jemand befinden, der ausschließlich wegen des Spaßes mit langen Stangen in Bäumen hantiert, ist sie/er nächsten Herbst gerne bei mir zu Hause eingeladen – zum Äpfel pflücken.

Ein seltsamer Logeintrag

Ganz bestimmt hat jeder von Euch einige absolute Highlights in Erinnerung, Geocaches die man nicht vergisst, weil sie einzigartig waren bzw. sind. In der Regel sind dies Caches, die in Sachen Qualität deutlich aus der Masse herausstechen. Eines meiner persönlichen Highlights ist ein D5/T5 aus meiner Homezone. Diese höchste aller Wertungen ist mir dabei ziemlich egal, was den Cache zu einem echten Bonbon macht, ist zum Einen der sehr gut gestaltete Outdoorteil. Hier hat der Owner neben einer tricky konzipierten „McGyver-Station“ einige schöne und faire Kletteraufgaben umgesetzt. Das Sahnehäubchen ist allerdings das Rätsel, welches mit meinem bescheidenen Erfahrungshorizont betrachtet, Seinesgleichen sucht. Dabei wurde ein Continue reading „Ein seltsamer Logeintrag“

Wenn Facebook & Co. versagen…

…kann es für einen knackigen Mystery sehr einsam werden.

Es war im Juli 2015, eine Woche nachdem das Sommerhoch „Annelie“ Norddeutschland zunächst rekordverdächtige Temperaturen bescherte, in der Folge jedoch Gewitter, Starkregen und orkanartige Sturmböen im Gepäck hatte.

Zusammen mit meinem Sohn und unserem befreundeten Cacher Panthera_Leo brachen wir vormittags in den nordöstlichsten Zipfel unseres Landkreises auf, um einige T5er zu erklettern. Dabei handelte es sich Größtenteils um Mysteries eines Owners, der in der Region für besonders knackige Rätsel mit Continue reading „Wenn Facebook & Co. versagen…“