Schlagwort: Qualität

Relikte deutscher Geschichte…

… sind es fast immer Wert, durch einen Geocache gezeigt zu werden. Eine meiner letzten Touren führte mich in den Nordharz, direkt an die ehemalige innerdeutsche Grenze. Zwischen den Ortschaften Eckertal (Niedersachsen) und Stapelburg (Sachsen-Anhalt) bildet das Flüsschen Ecker den Grenzverlauf. Unmittelbar südlich von Eckertal führt ein schmaler Wanderweg in den Wald. In idyllischer Umgebung locken zwei Tradis die Besucher an interessante Relikte der deutschen Teilung.

Nur einige Meter vom Parkplatz entfernt stößt man auf eine LP-Eisenbahnbrücke, welche die darunter plätschernde Ecker überspannt. Die Strecke gehörte einst zu der Bahnlinie Magdeburg – Halberstadt, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts über Stapelburg und Eckertal bis nach Bad Harzburg ergänzt wurde. Mit der Teilung Deutschlands wurde die Strecke unterbrochen und nach der Wiedervereinigung nicht mehr reaktiviert.

Folgt man der Ecker flussaufwärts trifft man nach kurzer Zeit auf einen weiteren Zeitzeugen, einer ehemaligen DDR-Grenzsäule. Die meisten dieser Betonpfosten, die einen quadratischen Querschnitt (Kantenlänge 22 cm) haben und in diagonal verlaufenden schwarz-rot-gelbgoldenen Streifen lackiert sind, wurden nach der Deutschen Einheit abgebaut. Nur wenige verblieben als Erinnerung an ihren Plätzen und bieten sich als Location für einen Geocache an.

Das Fazit meiner kleinen Runde fällt komplett positiv aus. Die Owner wählten keine Mikros, sondern Behälter des Typs „Small“, ansonsten waren die Dosen an sich nichts Besonderes. Wer aber Interesse an den wahren Werten des Geocachings hat, wird hier auf seine Kosten kommen. Denn die drei wichtigsten Punkte sind doch nach wie vor: Location, Location und Location!

 

Gift für Qualität

Es ist nichts Neues und kommt leider immer wieder vor – Vandalismus. Über meine Beobachtungsliste bekam ich die Nachricht, dass ein Cache in meiner Homezone archiviert wurde, weil irgendwelche Idioten ihrer Zerstörungswut freien Lauf ließen.

Tja, das war’s.
Soooo … sieht ein Cache aus, wenn Idioten vorbei kommen.

Quelle: Archivlog des Owners

Dass der betroffene Cache auch noch Continue reading „Gift für Qualität“

Die Crux bei Opencaching

Die Plattform Opencaching habe ich hier im Blog schon in einigen Artikeln thematisiert. In den letzten Wochen habe ich mich ein wenig näher mit OC beschäftigt. Die Vorzüge dieser Plattform Liste ich gerne noch einmal auf:

  • nicht kommerziell, alle Funktionsumfänge sind komplett kostenlos verfügbar
  • sehr kurzer Draht zu den Verantwortlichen und zu den Entwicklern
  • keine Abstandsregel
  • Virtuelle und WebCam Caches können nach wie vor von allen Mitspielern gelegt werden
  • Safari- und Bewegliche Caches ergänzen als attraktive Cachetypen das Angebot
  • kein aufgeblähter Statistikquatsch

Die Aufzählung ist bestimmt nicht vollständig, es gibt sicher Continue reading „Die Crux bei Opencaching“

Invasion der dunkelroten Icons

Der Podcast der Cachefrequenz berichtete am 14. Dezember in seiner 94. Folge von einem Vorstoß eines Cachers aus Niedersachsen. Dieser hatte die Idee, die vielerorts üblichen Adventskalender-Events auf alle Tage des Jahres auszuweiten. Daher rief er für das Jahr 2018 dazu auf, im gesamten Bundesland an allen 365 Tagen von 365 verschiedenen Ownern ein Event veranstalten zu lassen. Diese sollen dann  mit dem Präfix xxx/365* kenntlich gemacht werden.

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Wer sucht der findet

Vor einigen Tagen habe ich über die weiterhin sinkenden Publishzahlen der konventionellen Geocaches berichtet. Nachdem ich in diesem Zusammenhang u.a. den Niedergang der Multis bedauert habe, durfte ich am vergangenen Wochenende wieder einmal erfahren, welches Qualitätspotenzial insbesondere Mehrstationencaches haben können. Es geht in diesem Artikel Continue reading „Wer sucht der findet“

Publishzahlen – Sind Events die neuen Multis?

Da das Jahr 2017 seit ein paar Tagen der Vergangenheit angehört, ist jetzt ein guter Zeitpunkt für eine rückblickende Statistik. Die Motivation diese zu erstellen, lag für mich darin, dass ich meine subjektiven Eindrücke was das Erscheinen neuer Caches in meiner Homezone angeht, einmal mit konkreten Zahlen abgleichen wollte – und das bundesweit.

Meine subjektiven Eindrücke sind schnell zusammengefasst. Als erstes kommt es mir vor, als würden kaum noch Multicaches veröffentlicht und wenn, dann gehören sie zu einer Adventskalenderserie oder man benötigt dafür eine Stipprute. Tradis ploppen nach wie vor auf, wobei das vor ein paar Continue reading „Publishzahlen – Sind Events die neuen Multis?“

Wie „legt“ man einen guten Virtual?

In meinem letzten Beitrag habe ich versucht, eine Zwischenbilanz bezüglich der Qualität der neuen virtuellen Caches zu ziehen. Das Ganze habe ich zugegebenermaßen nicht ganz uneigennützig gemacht, denn auch „Die-Gefährten“ haben einen der 4000 Awards gewonnen und dürfen der Community einen Virtual anbieten. Unser Gespenster-Icon ist allerdings noch nicht auf der Karte aufgetaucht, weil uns die Umsetzung nicht gerade leicht fällt. Und wenn die Ideen nicht wie gewünscht sprudeln, kann ein Continue reading „Wie „legt“ man einen guten Virtual?“

Die neuen Virtuals – ein Zwischenstand

Nachdem Ende August weltweit 4000 Owner das Recht erhielten einen virtuellen Cache legen zu dürfen, haben nun nach etwa dreieinhalb Monaten 198* neue Gespenster-Icons in Deutschland das Licht der Welt erblickt. Wir erinnern uns, der Großteil der Gewinner hat diesen Award bekommen, weil diese Owner Continue reading „Die neuen Virtuals – ein Zwischenstand“

Virtuelle Auszeichnung von Groundspeak

Dass Groundspeak eine Belohnungsaktion gestartet hat, in deren Rahmen einige wenige Owner das Anrecht erhielten einen virtuellen Geocache zu legen, ist komplett an mir vorbei gegangen. Erst als ich kürzlich einen entsprechenden Artikel von JR gelesen habe, wurde ich darüber informiert, dass die top 1% der Owner mit Qualitätscaches* nun ein Jahr Zeit haben, diesen im Jahr 2005 abgeschafften und seltenen Cachetyp zu veröffentlichen. 4000 Listings wurden unter den Dosenversteckern dieser Welt verteilt. Über mögliche Kriterien, die Groundspeak für die Auswahl zu Grunde gelegt haben könnte, machte ich mir keine Gedanken, da ich nicht im Entferntesten damit rechnete zu dieser „Elite“ zu gehören. Und was mich nicht betrifft…**

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