Kategorie: Allgemein

allgemeine Themen aus dem Bereich Geocaching, schwerpunktmäßig aus dem Gebiet Gifhorn, Wolfsburg und Braunschweig

Ein neuer Cache! Na und…?

Das Handy piept und signalisiert damit das Eintreffen einer neuen E-Mail im Postfach. Der Absender „Geocaching“ teilt mit, dass soeben ein neuer Cache in der Homezone veröffentlicht wurde. So oder so ähnlich ergeht es wohl jedem von uns mehrmals pro Woche. Ein paar Cacherkollegen stürmen dann sofort los, die genaue Position der Dose kann man ja auch unterwegs noch herausfinden. Hauptsache als Erster vor Ort sein und den Fund landen ist die Devise. Dieses Verhalten will ich hier weder gut heißen noch verurteilen, jeder so wie sie/er möchte. Eine andere Gruppe ist  Continue reading „Ein neuer Cache! Na und…?“

Geocachingverbot in Braunschweig vorerst vom Tisch

Im September letzten Jahres hatte ich an dieser Stelle darüber informiert, dass die Stadt Braunschweig die Ausweisung eines neuen Naturschutzgebietes plant und darin das Verstecken und Suchen von Geocaches verbieten will. Nach einer ersten Welle der Aufregung und der Gründung einer lokalen Interessengemeinschaft pro Geocaching, ist es mittlerweile sehr ruhig um das Thema geworden. Daher habe ich nun nach einem guten halben Jahr einmal bei der zuständigen Behörde den aktuellen Stand Continue reading „Geocachingverbot in Braunschweig vorerst vom Tisch“

Kooperation zwischen Groundspeak und Opencaching!

Die Nachricht, die Groundspeak wohl erst am Dienstag mit dem neuen Newsletter offiziell verkünden wird, die heute in den frühen Morgenstunden jedoch schon durchgesickert ist, wird für die Welt des Geocachings einem Paukenschlag gleichkommen. Der größte Plattformbetreiber mit Sitz in Seattle wird zukünftig mit dem deutschen Opencaching kooperieren!

Wie aus Insiderkreisen bekannt wurde, werden die Betreiber einige Features des jeweiligen Pendants übernehmen. So wird sich die Statistik von Groundspeak der von OC angleichen. Das heißt Grids wie die D/T Matrix, den 366 Tage Kalender, Kalender nach Versteckdatum, usw. wird es Continue reading „Kooperation zwischen Groundspeak und Opencaching!“

Diky za plechovku!

Die Überschrift verstehen wahrscheinlich die wenigsten Leser auf Anhieb. Ich habe diese mit Hilfe eines Onlineübersetzers hoffentlich korrekt in Tschechisch verfasst. Ungewöhnlich ist das dieser Tage nicht im Geoland*, denn in letzter Zeit stoße ich vermehrt auf Logs, in denen sich die Finder in mehr als 20(!) Sprachen beim Owner für den Cache bedanken. Ich frage mich, was das soll? Ist es nicht völlig ausreichend Logs inklusive der abschließenden Danksagung Continue reading „Diky za plechovku!“

Wie viel spoilern ist erlaubt?

Spoilern gehört zum Geocaching wie ein Handspiel zum Fußball. In gewissen Fällen ist Spoilern sogar erlaubt* bzw. erwünscht. Zum Beispiel für den Fall, wenn ein Owner ein Spoilerfoto spendiert, um zu verhindern, dass allzu ungeduldige Zeitgenossen bei einer gut getarnten Dose die komplette Umgebung niedertrampeln und/oder auseinanderpflücken. Weiterhin haben viele von uns – vielleicht sogar alle – schon einmal einen Telefonjoker gezogen, wenn sich eine Dose partout nicht zeigen wollte. Der TJ ist zwar in den seltensten Fällen Continue reading „Wie viel spoilern ist erlaubt?“

Wo Biltema-Caches Sinn machen

Ich mache keinen Hehl daraus, ich mag Biltema-Caches nicht sonderlich. Ich finde sie wurden in unserer Region quasi an den Haaren herbeigezogen, sei es zur Rechtfertigung die umfangreiche ECGA noch weiter auszubauen, oder zum Frisieren der Fundzahlen im hohen D- oder T-Bereich. Doch nicht alle Dosen, die mit einer Stipprute aus der Vertikalen geangelt werden müssen, wurden Continue reading „Wo Biltema-Caches Sinn machen“

Relikte deutscher Geschichte…

… sind es fast immer Wert, durch einen Geocache gezeigt zu werden. Eine meiner letzten Touren führte mich in den Nordharz, direkt an die ehemalige innerdeutsche Grenze. Zwischen den Ortschaften Eckertal (Niedersachsen) und Stapelburg (Sachsen-Anhalt) bildet das Flüsschen Ecker den Grenzverlauf. Unmittelbar südlich von Eckertal führt ein schmaler Wanderweg in den Wald. In idyllischer Umgebung locken zwei Tradis die Besucher an interessante Relikte der deutschen Teilung.

Nur einige Meter vom Parkplatz entfernt stößt man auf eine LP-Eisenbahnbrücke, welche die darunter plätschernde Ecker überspannt. Die Strecke gehörte einst zu der Bahnlinie Magdeburg – Halberstadt, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts über Stapelburg und Eckertal bis nach Bad Harzburg ergänzt wurde. Mit der Teilung Deutschlands wurde die Strecke unterbrochen und nach der Wiedervereinigung nicht mehr reaktiviert.

Folgt man der Ecker flussaufwärts trifft man nach kurzer Zeit auf einen weiteren Zeitzeugen, einer ehemaligen DDR-Grenzsäule. Die meisten dieser Betonpfosten, die einen quadratischen Querschnitt (Kantenlänge 22 cm) haben und in diagonal verlaufenden schwarz-rot-gelbgoldenen Streifen lackiert sind, wurden nach der Deutschen Einheit abgebaut. Nur wenige verblieben als Erinnerung an ihren Plätzen und bieten sich als Location für einen Geocache an.

Das Fazit meiner kleinen Runde fällt komplett positiv aus. Die Owner wählten keine Mikros, sondern Behälter des Typs „Small“, ansonsten waren die Dosen an sich nichts Besonderes. Wer aber Interesse an den wahren Werten des Geocachings hat, wird hier auf seine Kosten kommen. Denn die drei wichtigsten Punkte sind doch nach wie vor: Location, Location und Location!

 

Gift für Qualität

Es ist nichts Neues und kommt leider immer wieder vor – Vandalismus. Über meine Beobachtungsliste bekam ich die Nachricht, dass ein Cache in meiner Homezone archiviert wurde, weil irgendwelche Idioten ihrer Zerstörungswut freien Lauf ließen.

Tja, das war’s.
Soooo … sieht ein Cache aus, wenn Idioten vorbei kommen.

Quelle: Archivlog des Owners

Dass der betroffene Cache auch noch Continue reading „Gift für Qualität“

Nach 6 Tagen noch kein Finder

Trotz oder vielleicht auch gerade weil sich das Spiel Geocaching sehr verändert hat, erlebt man immer wieder Überraschungen. So wundere ich mich aktuell, dass mein neuer Cache in meiner unmittelbaren Homezone nach sechs Tagen noch immer nicht gefunden wurde. Hätte ich den Cache als Mystery mit schwerem Rätsel oder als Multi mit sehr langer Wegstrecke und vielen schweren Stationen gelegt, wäre diese Zeitspanne nichts ungewöhnliches. Es handelt sich jedoch um Continue reading „Nach 6 Tagen noch kein Finder“