Monat: Februar 2018

Relikte deutscher Geschichte…

… sind es fast immer Wert, durch einen Geocache gezeigt zu werden. Eine meiner letzten Touren führte mich in den Nordharz, direkt an die ehemalige innerdeutsche Grenze. Zwischen den Ortschaften Eckertal (Niedersachsen) und Stapelburg (Sachsen-Anhalt) bildet das Flüsschen Ecker den Grenzverlauf. Unmittelbar südlich von Eckertal führt ein schmaler Wanderweg in den Wald. In idyllischer Umgebung locken zwei Tradis die Besucher an interessante Relikte der deutschen Teilung.

Nur einige Meter vom Parkplatz entfernt stößt man auf eine LP-Eisenbahnbrücke, welche die darunter plätschernde Ecker überspannt. Die Strecke gehörte einst zu der Bahnlinie Magdeburg – Halberstadt, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts über Stapelburg und Eckertal bis nach Bad Harzburg ergänzt wurde. Mit der Teilung Deutschlands wurde die Strecke unterbrochen und nach der Wiedervereinigung nicht mehr reaktiviert.

Folgt man der Ecker flussaufwärts trifft man nach kurzer Zeit auf einen weiteren Zeitzeugen, einer ehemaligen DDR-Grenzsäule. Die meisten dieser Betonpfosten, die einen quadratischen Querschnitt (Kantenlänge 22 cm) haben und in diagonal verlaufenden schwarz-rot-gelbgoldenen Streifen lackiert sind, wurden nach der Deutschen Einheit abgebaut. Nur wenige verblieben als Erinnerung an ihren Plätzen und bieten sich als Location für einen Geocache an.

Das Fazit meiner kleinen Runde fällt komplett positiv aus. Die Owner wählten keine Mikros, sondern Behälter des Typs „Small“, ansonsten waren die Dosen an sich nichts Besonderes. Wer aber Interesse an den wahren Werten des Geocachings hat, wird hier auf seine Kosten kommen. Denn die drei wichtigsten Punkte sind doch nach wie vor: Location, Location und Location!

 

Schwefelgeruch im Sandsteinbruch

Die kleine Ortschaft Velpke, die etwa 10 Kilometer östlich von Wolfsburg liegt, erlangte eine gewisse Bekanntheit durch den gleichnamigen Sandstein, der in zahlreichen kleineren Steinbrüchen in der unmittelbaren Umgebung abgebaut wurde. Die Geschichte des Abbaus des Velpker Sandsteins, der als besonders hart und verschleißfest gilt, reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Nach dem zweiten Weltkrieg war die Produktion nicht mehr rentabel und wurde daher eingestellt bzw. sehr stark zurückgefahren.

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Gift für Qualität

Es ist nichts Neues und kommt leider immer wieder vor – Vandalismus. Über meine Beobachtungsliste bekam ich die Nachricht, dass ein Cache in meiner Homezone archiviert wurde, weil irgendwelche Idioten ihrer Zerstörungswut freien Lauf ließen.

Tja, das war’s.
Soooo … sieht ein Cache aus, wenn Idioten vorbei kommen.

Quelle: Archivlog des Owners

Dass der betroffene Cache auch noch Continue reading „Gift für Qualität“

Nach 6 Tagen noch kein Finder

Trotz oder vielleicht auch gerade weil sich das Spiel Geocaching sehr verändert hat, erlebt man immer wieder Überraschungen. So wundere ich mich aktuell, dass mein neuer Cache in meiner unmittelbaren Homezone nach sechs Tagen noch immer nicht gefunden wurde. Hätte ich den Cache als Mystery mit schwerem Rätsel oder als Multi mit sehr langer Wegstrecke und vielen schweren Stationen gelegt, wäre diese Zeitspanne nichts ungewöhnliches. Es handelt sich jedoch um Continue reading „Nach 6 Tagen noch kein Finder“

Die Crux bei Opencaching

Die Plattform Opencaching habe ich hier im Blog schon in einigen Artikeln thematisiert. In den letzten Wochen habe ich mich ein wenig näher mit OC beschäftigt. Die Vorzüge dieser Plattform Liste ich gerne noch einmal auf:

  • nicht kommerziell, alle Funktionsumfänge sind komplett kostenlos verfügbar
  • sehr kurzer Draht zu den Verantwortlichen und zu den Entwicklern
  • keine Abstandsregel
  • Virtuelle und WebCam Caches können nach wie vor von allen Mitspielern gelegt werden
  • Safari- und Bewegliche Caches ergänzen als attraktive Cachetypen das Angebot
  • kein aufgeblähter Statistikquatsch

Die Aufzählung ist bestimmt nicht vollständig, es gibt sicher Continue reading „Die Crux bei Opencaching“