Monat: April 2017

Ein berauschender Fund!

Die Überschrift mag suggerieren, dass ich (oder ein anderer Cacher) eine megaschöne Dose – vielleicht eine große Munitionskiste mit vielen Trackables und einem edlen Logbuch gefunden habe. Dem ist jedoch nicht so. Den berauschenden Fund landeten drei Geocacher, die am vergangenen Wochenende im Eilbeker Bürgerpark unterwegs waren. Dort fanden sie in einem Gebüsch,  unter Laub versteckt, vier Pakete mit rund zwei Kilogramm Marihuana.

Ich habe mich gefragt, worüber ich mich an deren Stelle mehr gefreut hätte. Über den Fund von Marihuana und den einer Geo-Dose? Frei nach einem Song von R. Kelly fällt mir persönlich die Antwort nicht schwer 😉

Was mir an dem Artikel, den ich in der Hamburger Morgenpost gefunden habe, allerdings nicht gefällt, ist die Beschreibung des Spiels Geocaching. Er reduziert das Hobby auf eine Smartphone-App und erklärt, dass dabei alle möglichen Gegenstände versteckt werden. Zugegeben ist es schwierig bis unmöglich in einem kurzen Artikel ausreichend genau zu beschreiben, was Geocaching ist, aber die hier gewählte Erläuterung finde ich schon unpassend und missverständlich.

Wenn Ihr am anstehenden langen Wochenende hinaus in die Natur geht, um unserem Hobby nachzugehen, lasst Euch doch überraschen, was Ihr dabei so alles findet. Vielleicht ist ja auch etwas Kurioses dabei. Falls dem so ist, freue ich mich über Kommentare.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen 1. Mai!

Wenn Facebook & Co. versagen…

…kann es für einen knackigen Mystery sehr einsam werden.

Es war im Juli 2015, eine Woche nachdem das Sommerhoch „Annelie“ Norddeutschland zunächst rekordverdächtige Temperaturen bescherte, in der Folge jedoch Gewitter, Starkregen und orkanartige Sturmböen im Gepäck hatte.

Zusammen mit meinem Sohn und unserem befreundeten Cacher Panthera_Leo brachen wir vormittags in den nordöstlichsten Zipfel unseres Landkreises auf, um einige T5er zu erklettern. Dabei handelte es sich Größtenteils um Mysteries eines Owners, der in der Region für besonders knackige Rätsel mit Continue reading „Wenn Facebook & Co. versagen…“

Alt und schön = erhaltenswert?

Es ist ein ziemlich alter Multicache in Braunschweig, veröffentlicht im November 2004. Damals hatte ich nicht einmal ansatzweise eine Ahnung was Geocaching ist bzw. das es so etwas gibt. Mehr als 12 Jahre später wurde ich auf den Cache aufmerksam und nahm mir vor diesen zu suchen, da drei Faktoren mein Interesse weckten:

  • das Alter
  • der Cache wurde seit mehr als einem Jahr nicht mehr gefunden
  • die Wegführung versprach einen Aufenthalt in sehr schöner Landschaft (Mäander der Oker)

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Leichenfledderei bei Geocaches

Die Möglichkeit bei gc.com einen Favoritenpunkt auf einen qualitativ guten Cache zu geben, halte ich grundsätzlich für sinnvoll und der größte Teil der Owner dürfte sich freuen, wenn ein Finder ein schönes Log noch mit einer Blauen Schleife garniert.  Es ist zwar nicht unbedingt ratsam lohnenswerte Geocaches ausschließlich nach der Anzahl vergebener „Favos“ zu suchen, aber ein nützliches Kriterium sind diese in der Regel schon. Demzufolge sind Favoritenpunkte aus meiner Sicht in erster Linie eine „machen! – Empfehlung“ für den Cache (Ausnahmen siehe dieser Beitrag). Gemäß dieser Sichtweise habe ich meine vergebenen FPs, von archivierten Caches, getreu dem Motto „ein archivierter Cache benötigt keine machen! – Empfehlung“, teilweise wieder abgezogen. Da ich weiß, dass einige andere Cacher aus meinem Dunstkreis Continue reading „Leichenfledderei bei Geocaches“